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Aspiration des Fettgewebes (Liposuktion)
Liposuktion ist eine Operationsmethode, die uns eine Freigestaltung
des subdermalen Fettgewebes ermöglicht, wonach lediglich
geringe Hautnarben bleiben.
Diese Methode findet ihre Anwendung vor allem bei Modellierung
von Hüften, Schenkeln, Hinterbacken, des Bauchs und seltener-der Armen oder des Kinns. Diese Behandlung wird bei
Lokalanästhesie, Extraduralanesthesie oder bei allgemeiner
Betäubung durchgeführt, abhängig von dem Umfang. Das Fettgewebe
wird mit Speziallösung imprägniert, wodurch die spätere
Modellierung einfacher wird, sowie welche den Blutverlust
bis zum Minimum reduziert (sogenannte Wasser-bzw. Ödenmethode)
. Danach werden durch die Hautschnitte mit der Länge von
ca. 3-4 mm spezielle Kanüle eingeführt, die an die Sauganlage
angeschlossen sind. Bei einer Behandlung kann man auf
diese Weise bis 3 Liter des halbflüssigen Hautgewebes
absaugen. Danach ist es erforderlich, einige Tage lang
spezielle Verbände zu tragen, die den Erguss resorbieren.
Es ist äußerst wichtig, einige Monate lang nach der Behandlung
ununterbrochen spezielle Kompressionskleidung zu tragen,
sowie sich regelmäßig massieren zu lassen. Infolge der
Absaugung wird eine erhebliche Anzahl von Fettzellen für
immer beseitigt. Die der Behandlung unterstellten Körperteile
verformen sich nicht zurück, sogar wenn das gesamte Körpergewicht
steigt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass eine Wiederzunahme
nicht möglich ist, im Gegenteil. Nach der Operation soll
man sich streng nach den diätetischen Anweisungen richten,
sowie einen sehr hygienischen Lebensstil zu pflegen wissen.
Es sind folgende Komplikationen möglich:
- Infektion
- Hämatome
- protrahierte seröse Ergüsse
- Fettembolus
Die vorgenannten Komplikationen können auftreten aber
ihre Behandlung und Heilung bringt meistens sehr positive
Ergebnisse.
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Nach ca. 7 Tagen kann man
wieder zur Arbeit gehen. |
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Bauchplastik Die Bauchplastik wird
zwecks Beseitigung der überflüssigen, schlaffen Hautmenge
und des subdermalen Gewebes durchgeführt, die nach der
Schwangerschaft, infolge einer radikalen Gewichtabnahme
oder infolge des Alterns entstanden sind. Diese Behandlung
wird bei Lokalanästhesie oder oder Extraduralanesthesie
durchgeführt. Nach der Operation wird die vergrößerte
Spannung der Bauchhaut sowie die Bauchabflachung erzielt,
es ist jedoch nicht zu vermeiden, dass eine linienhafte
Narbe am Unterbauch sowie eine runde Narbe um den Nabel
herum übrigbleibt. Es ist zu erwarten, dass direkt nach
der durchgeführten Behandlung ein Gefühl der übermäßigen
Spannung der Bauchfläche vorkommt, welches mehrere Tage
lang als sehr unangenehm empfunden werden kann und noch
einige Wochen nach der Behandlung in geringerer Intensität
bleibt. Die Verbände werden ca. 2 Wochen lang getragen.
Die Dränagen werden zwischen dem 2. und 7. Tage entfernt,
und die Nähte-7 Tage danach.
Es ist zu empfehlen, dass nach der Operation Bauchmassagen
angewendet werden, insbesondere im Bereich der Operationsnarben
und bei Verwendung von Spezialmitteln, die auf diese Narben
eine erweichende Wirkung haben.
Innerhalb von 2 Monaten nach der Behandlung sollte man
spezielle Kompressionskleidung tragen.
Zu den möglichen Komplikationen gehören:
- Infektionen
- Verlängerter Serumerguss
- Verspätete Heilung der postoperativen Wunden
sowie unästhetisches Aussehen der Narben am Unterbauch,
die später eventueller Korrektur bedürfen können.
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Die durchschnittliche Abwesenheit
am Arbeitsplatz beschränkt sich auf ca. 10 Tage. |
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| Brüstenvergrößerung Die Brüstenvergrößerung
beruht heute auf der Implantation von inneren Brustprothesen.
Diese Behandlung wird bei der Lokalanästhesie durchgeführt.
Die Prothese wird durch einen Hautschnitt mit der Länge
von ca. 2 bis 5 cm an der Falte unter der Brust, unter
der Achse oder an der Warze und der Haut bei der Warze
eingeführt. Der Implantat wird vor oder unter den größeren
Brustmuskel eingesetzt. Die Prothese, glatt oder rau,
ist aus Kunststoffen erstellt, ihre Mitte wird dagegen
mit physiologischem Salz, Hydrogel oder mit Silikon gefüllt.
Die Dränagen werden meistens am 2-4 Tag, und die Nähte-am 10-14 Tag nach der Operation entfernt. Die Verbände
werden ca. 10-14 Tage lang getragen. Danach sollte ca.
1 Monat lang ein spezieller Brustenhalter, sehr eng an
den Körper angepasst, getragen werden. Innerhalb der ersten
3 Monate sollte man die Brüste intensiv massieren, auch
mit Anwendung von speziellen Mitteln (Salben, Cremen),
die eine erweichende Wirkung auf die Narben haben. Nach
der Operation ist Stillen möglich.
Zu den möglichen Komplikationen zählen:
- Hämatom
- Infektion.
Darüber hinaus kann um die Prothese herum auch ein
Hämatom oder eine Wucherung vom Bindegewebe entstehen,
sogenannte „innere Narbe“, die im Falle einer intensiven
Entwicklung die Verhärtung der Brüste verursachen kann.
Solche Situationen entstehen zwar selten, man muss dann
jedoch mit der Notwendigkeit einer Therapie, darunter
auch mit Operationsbehandlung, rechnen.
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Die Arbeitsaufnahme ist
ca. 7 Tage nach der Behandlung möglich. |
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| Hochhebung oder Verkleinerung der Brüste
Enorm große Brüste können, infolge einer viel zu großen
Belastung der Wirbelsäule, zu starken Rücken- und Armenschmerzen
führen. Dies bezieht sich insbesondere auf Frauen mit
einem feinen Körperbau. Eine Brüstenverformung kann auch
die infolge einer Hormonstörung oder -änderung auftreten,
die mit der Schwangerschaft und Stillzeit verbunden sind.
Die Operationen der Brüsteverkleinerung bzw. Brüstehochhebung,
durch die eine optimale Brustgröße sowie Brustform erzielt
werden sollte, werden bei Lokalanästhesie durchgeführt.
Bei der Operation wird die überflüssige Hautmenge, das
überflüssige Unterhautgewebe und die Drüse ausgeschnitten.
Die neue Brustform wird durch entsprechende Vernähung
der übrig gebliebenen Gewebe erreicht. Es ist nicht ausgeschlossen,
dass ausgedehnte Schnitte erforderlich sind, was ziemlich
lange Narben zu Folge haben kann. Die Hautrande werden
mit feinen Nähten zusammengenäht. Die Dränagen werden
am 2-4 Tag entfernt, die Nähte dagegen werden stufenweise
ab dem 7. Tag nach der Behandlung entfernt. Die Verbände
trägt man ca. 10 Tage lang. Einen Monat lang nach der
Behandlung sollte ein eng angepasster Brusthalter, tags
und nachts, getragen werden. Nachdem die Wunden geheilt
sind, sollte man die Brüste, insbesondere die Hautnarben,
intensiv massieren. Es ist angebracht, spezielle Medikamente
dabei anzuwenden.
Die Komplikationen, die nach derart Behandlungen entstehen
können sind folgend:
- Hämatome
- Infektionen
- Störungen bei der Wundheilung
- Unästhetische Narben, die eventueller späterer Korrektur
bedürfen.
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Die Arbeitsaufnahme ist
ca. 10 Tagen nach der Operation möglich. |
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| Korrektur der Augenlieder Die Abschlappung
der Augenlieder ist die Folge vor allem der rückwirkenden
Änderungen der Kolagen- und Elastikfasern der Haut. Das
Ziel der Operation ist, die Verfaltung der Oberlieder
zu beseitigen sowie die „Säcke“ an den Unterliedern und
kleine Falten bei den Augen zu entfernen. Diese Behandlung
wird gewöhnlich bei Lokalanästhesie, häufig bei Begleitung
eines Anästhesiologen, durchgeführt. Die Hautschnitte
werden entlang natürlichen Falten geführt, die pararell
zu den Liederranden verlaufen. Die überflüssige Hautmenge,
manchmal auch Fragmente des Fettgewebes am Augapfel werden
entfernt. Die Wunde wird mit feinen Nähten zusammengenäht.
Nach der Behandlung treten oftmals geringe Hämatome oder
Ödeme auf. Mehrere Tage lang nach der Behandlung sollte
man feuchte, kühle Borsäurekompressen anwenden. Innerhalb
der ersten drei Tage können die Augenlieder schwer vollständig
zugemacht werden, das Unterlied sowie die Außenecke des
Auges können nicht ganz an dem Augapfel anliegen. Diese
Symptome sollten gewöhnlich nach einigen Tagen aufhören.
Die Nähte werden 4 bis 7 Tage nach der Operation entfernt.
Zu den möglichen Komplikationen zählt eine Hypertrophie
der Narbe, was eventuell eine Wiederholung der Behandlung
zu Folge haben kann. |
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Der Rückkehr zur Arbeit
ist ungefähr nach 1 Woche möglich. |
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| Korrektur der abstehenden Ohren Die
Ursache von sogenannten abstehenden Ohren ist eine übermäßige
Abflachung des Muschelknorpels. Weil das Wachstum der
Muschel bis zum 5. Lebensjahr fast abgeschlossen ist,
können solche Operationen auch vor dem Lehrebeginn in
der Grundschule durchgeführt werden. Die Behandlungen
werden normalerweise bei Lokalanästhesie durchgeführt,
häufig bei Begleitung eines Anästhesiologen. Der Hautschnitt
befindet sich auf der Hinterfläche der Ohrmuschel. Der
Überfluss am Knorpel wird entfernt. Der übriggebliebene
Knorpelteil wird entsprechend modelliert und an der richtigen
Stelle eingesetzt. Die Haut wird mit dünnen auflösbaren
Nähten, die keiner Entfernung bedürfen, zusammengenäht.
Die postoperativen Verbände werden dagegen nach einer
Woche entfernt. Nach der Behandlung sollten die Ohren
vor Verletzungen sowie vor Durchfrieren geschützt werden.
Einen Monat lang sollte eine Kompressionsbinde auf den
Kopf nachts gesetzt werden, wodurch die Ohren vor zufälligen
Verletzungen beim Schlafen geschützt werden sollten. In
seltenen Fällen kann die Narbe hinter dem Ohr überwachsen.
Darüber hinaus kommt manchmal vor, dass man keine vollständige
Symmetrie erzielt hat. Solcherart Probleme können einer
Operationswiederholung bedürfen. |
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Die Zeit der Abwesenheit bei der Arbeit
bzw. in der Schule beträgt gewöhnlich ca. 1 Woche. |
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Nasekorrektur Zu den häufigsten
Anomalien der Nase gehören:
- Übermäßiger knorbelig-knochiger Buckel
- Eingefallener oder krummer Nasenrücken
- Erweiterung oder Verdoppelung der Nasenspitze, hervorstehende
Nase
Manchmal kommt dabei auch Verkrümmung der Naseschneidewand
vor, was Atemsstörungen zu Folge haben kann.
In Fällen einer besonderes extremen Nasendeformierung
ist es nicht immer möglich, positive Ergebnisse bei
einer Operation zu erreichen.
Die Nasebehandlungen werden bei Lokalanästhesie oder
der Narkose durchgeführt, abhängig von dem geplanten
Behandlungsumfang. Aus dem Naseinneren wird der Überfluss
an Knochen und Knorpel entfernt. Die Elemente des Nasegerüstes
werden neu formiert. Die Hautschnitte werden mit feinen
selbst auflösbaren Nähten zusammengenäht, die keiner
Entfernung bedürfen. In die Nasengänge werden Tampons
hereingestopft, auf die Nase dagegen wird ein steifer
Verband aus Kunststoff bzw. Metall zwecks Modellierung
aufgesetzt. Die Tampons werden am zweiten Tag nach der
Operation, den Außenverband nach ca.7-10 Tagen entfernt.
Nach der Operation kommen gewöhnlich Ödeme sowie Lividität
der Augenlieder und der Wangen vor. Auch die Nase kann
nach der Abnahme des Schutzverbandes geschwollen sein.
Auf Grund des Myxödems kann die Atmung durch die Nase
anfänglich erschwert sein. Die Empfindung an der Nase
sowie der Oberlippe kann erschwächt sein, was jedoch
nach ein paar Wochen aufhören sollte.
Zu den möglichen Komplikationen gehören:
- übermäßige Blutung
- Infektionen
- Hautabschürfung an Stelle, wo sie mit dem Steifverband
geschützt wird.
- Anstelle der Knochenschnitte kann zu einem Zuwachs
am Knochengewebe kommen, wodurch sich ein kleiner Hügel
bilden kann.
- Die implantierten Knochen und Knorpel können sich
verschieben.
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Die vorgenannten Komplikationen treten zwar nicht häufig
auf, sie können jedoch einer Operationswiederholung
bedürfen. Am ersten Tag nach der Behandlung sollte man
im Bett bleiben. Der Kopf soll höher gelegt werden.
Die Anwendung von kühlen Umschlägen mindert die Hämatome
und Ödeme. In den nächsten Tagen sollte der Naseninhalt
nicht zu oft entfernt werden. Nach der Abnahme des Außenverbandes
kann man die Haut mit Make-up bedecken. Drei Monate
lang sollten jegliche Verletzungen, Überkühlung oder
Überwärmung vermieden werden. Die Nase ist nach der
Operation gegen jegliche Verletzungen sehr empfindlich,
es solle also höchste Vorsicht bei Sport gehalten werden.
Es ist auch nicht angebracht, vor dem Ablauf von 3 Wochen
ab der Operation Brille zu tragen. Ab der 3. Woche sollte
die Nase regelmäßig massiert werden. Dies hat einen
guten Einfluss auf schnelleres Verschwinden der Öden
und Erweichung der oftmals gebildeten Verhärtungen (innere
Narben). Die Nase erreicht ihre endgültige Form frühestens
nach einem halben Jahr.
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Der Rückkehr zur Arbeit ist nach ca. 2 Wochen
möglich. |
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| Narbenkorrektur Korrekturoperationen
von Narben werden dann empfohlen, wenn die Narbenwucherung
sehr groß ist-dies kann zu Störungen bei der Motorik
oder Wachstumsstörungen der einzelnen Körperteile führen,
oder wenn die Narben vom Patienten nicht akzeptiert sind.
Jede Narbenkorrektur durch ihr Ausschneiden und Vernähung
hat jedoch die Entstehung einer neuen Narbe zu Folge.
Das Operationsziel ist, dass diese möglichst ästhetisch
aussieht. Die Operationen werden bei Lokalanästhesie oder
der Narkose durchgeführt, abhängig von der Narbengröße.
In einzelnen Fällen reicht ein relativ einfacher Schnitt
und präzise Vernähung. Üblicherweise jedoch wird die jeweilige
Narbe verlängert und ihre Laufrichtung geändert. Dies
erzielt man durch Anwendung von speziellen chirurgischen
Methoden. Einige Narbenflächen können zumindest zum Teil
durch die Hautschleifung abgeflacht werden. Nach der Operation
sollte ein intensives Sonnen mindestens 3 Monate lang
gemieden werden. Eine häufig angewendete Methode der Behandlung
von hypertrophischen Narben bzw. des Narbenkeloids sind
Spritzen mit speziellen pharmakologischen Mitteln, die
die Erweichung und Abflachung der Narben bewirken. Um
eine wiederholte Narbenwucherung vorzubeugen, sollten
folgenden Behandlungen angewendet werden: intensive Massagen
, Außenmittel, die in die Narbe einzureiben sind (welche
Zwiebelextrakte enthalten), spezielle Kompressionskleidung,
selbstklebende Silikonfolien sowie eine ganze Reihe weiterer
Beihilfemethoden. Es ist besonders wichtig, dass man sich
streng an die Anweisungen der postoperativen Behandlung
hält. Das Endeffekt ist frühestens nach einem Jahr ab
der Operation zu beurteilen.
Mögliche Komplikationen sind folgend:
- Wundeinfektion
- Hämatom
- Zerreißung der Nähte
- Unästhetische Narben, die späterer Korrektur bedürfen
können
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Im Falle von geringfügigen Behandlungen
braucht der Patient nicht krankgeschrieben werden. Bei
ausgedehnten Narben kann der Krankschein für mehrere Wochen
ausgestellt sein. |
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Venenknoten der unteren Extremitäten
Die pathologische Erweiterung der Adern der unteren Extremitäten,
sowohl mit dem größeren Durchmesser (Varizen), als auch
der geringsten (maschenförmige) ist ein häufiges Problem,
das meistens bei Frauen im mittleren Alter auftritt. Es
ist gewöhnlich mit der genetisch bedingten Abschwächung
der Wände der Adernkapillare verbunden. Die derzeit angewandte
pharmakologische Therapie ist in vielen Fällen wirksam.
In fortgeschrittenen Phasen der Krankheit, im Hinblick
auf die möglichen Komplikationen, ist jedoch ein radikales
Eingriffsverfahren (Operation, Obliteration) angebracht.
Durch die Einführung des chirurgischen Mikrozubehörs ist
möglich, die Venenknoten mit geringem Durchmesser zu entfernen.
Alle Arten der geringsten Veränderungen in der maschenartigen
Venenknoten sind der Schwerpunkt einer Verödungsbehandlung
(Spritzen in die Kapillaren, die die Verschließung des
Kapillarenlichtes bewirken). Die Behandlungen werden bei
Narkose, Lokalanästhesie oder Extraduralanesthesie, abhängig
von dem geplanten Betäubungsumfang, durchgeführt. Nach
den Behandlungen am Adernsystem ist eine Kompressionsbinde,
bzw. Kompressionsstrumpfhose einen Monat lang zu tragen.
Zu den möglichen Komplikationen zählen:
- Hämatom
- Infektion
- Hautschaden
- Unästhetische Hautnarben
Diese Komplikationen können die Therapie verlängern. In
seltenen Fällen muss die Behandlung wiederholt werden.
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Nach der Entfernung von großen Venenknoten
kann man die Arbeit nach ca. 10 Tagen wieder aufnehmen.
Nach der Verödung der geringfügigen Knoten braucht der
Patient nicht krankgeschrieben werden. |
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| Korrektur der Abschlaffung der Gesichts-
und der Halshaut Im Laufe der Jahre kommt es zu degenerativen
Veränderungen im Bereich der Kollagen- und Elastikfasern
der Haut, die im Endeffekt zur Abschlappung der Gesichtshaut
führen. Das Ziel der Operation ist, der Überfluss an Haut
zu entfernen sowie die Falten, insbesondere im unteren
Gesichtsteil und am Hals zu abzuflachen. Es ist allerdings
nicht möglich, die ursprüngliche Hautelastik durch die
Behandlung wiederherzustellen. Die Behandlung wird bei
Lokalanästhesie durchgeführt, die durch eine intravenöse
Narkose unterstützt werden kann. Der typische Hautschnitt
verläuft in der Haut des behaarten Kopfes im Schläfebereich
und dann geht von die Ohrmuschel herunter, um den unteren
Teil der Ohrmuschel herum, bis zu ihrem hinteren Teil
und mündet in der Haut des behaarten Kopfes hinter dem
Ohr. Die Gesichts- und die Halshaut wird von dem tiefer
liegenden Gewebe abgetrennt, in der oberhinteren Richtung
aufgespannt, ihr Überfluss wird dagegen entfernt. In einigen
Fällen wird auch die Oberfläche der mimischer Gesichtsmuskel
(SMAS) präpariert und aufgespannt. Die Hautrande werden
sorgfältig genäht. Die Dränagen werden nach 2 bis 3 Tagen
entfernt. Die Nähte werden gewöhnlich stufenweise, ab
dem 5. bis 14. Tag nach der Operation, entfernt. Die Verbände
sind 7 bis 10 Tage lang zu tragen.
Unmittelbar nach der Operation kann es zur Bildung
eines Ödems, geringfügigen Blutergüssen oder zu einem
wachsenden Überspannungsgefühl, insbesondere hinter
den Ohren, kommen. Einige Monate lang können Empfindungsstörungen
in unmittelbarer Narbennähe sowie bei den Wangen vorkommen.
Das endgültige Ergebnis der Behandlung ist frühestens
3 Monate nach der Operation zu beurteilen. Zu seltenen
Komplikationen gehört die Bildung eines Hämatoms, was
manchmal einer wiederholten Behandlung bedarf.
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Die Abwesenheit bei der Arbeit beträgt ca.
7 Tage. |
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| Hautschleifung Die mechanische Hautschleifung
wird im Falle von Narben, die nach Akne oder nach Verbrennungen
entstanden sind, im Falle von Hautverfärbungen oder Tatoos,
oder bei einigen geringfügigen Falten an bestimmten Gesichtspartien
durchgeführt. Im Falle der Akne sollten die aktiven eifrigen
Veränderungen vor der Behandlung geheilt werden. Die Hautschleifung
wird bei Lokalanästhesie oder bei Narkose, abhängig von
dem vorgesehenen Umfang und der Tiefe der Hautveränderungen
durchgeführt. Mittels eines speziellen Schleifungsmittels
werden die oberflächlichen Hautschichten (Oberhaut sowie
die oberflächlichen Schichten der Lederhaut) entfernt.
Die tiefer liegenden Schichten, welche die Talgdrüsen,
Schweißdrüsen sowie die Haarbälge enthalten, werden nicht
berührt. Ein modernes Instrument, welches eine kontrollierte
Hautschuppung ermöglicht, ist der Laser CO2. Die Laserbehandlung
wird gewöhnlich zwecks Abflachung geringfügigen Hautfalten
durchgeführt. Nach der Behandlung wird auf die Haut spezieller
Schutzverband (aus Salbe bzw. Folie) aufgesetzt. Der Wiederaufbau
der Oberhaut erfolgt innerhalb 5 bis 10 Tagen. Im Falle
intensiverer Hautveränderungen, z. B tiefer Narben nach
der Akne, sollte die Behandlung nach einigen Monaten wiederholt
werden. Nach der Hautschleifung werden die Narben weniger
sichtbar, obwohl es zu betonen ist, dass eine vollständige
Beseitigung der Narben nicht möglich ist. Eine Hautrötung
hält ca. 2 bis 3 Wochen, in seltenen Fällen kann sie ein
paar Monate bleiben. Mindestens 3 Monate lang soll ein
intensives Sonnen gemieden werden. |
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Die Wiederaufnahme der Arbeit erfolgt meistens
in einer bis zwei Wochen ab der Behandlung. |
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| Korrektur der Gefäßspinnen, der Hämangiome,
der Teleangiektasia Die Gefäßspinnen, Hämangiome oder
Teleangiektasia sind denegerative Hautveränderungen, die
oft auf der Haut erscheinen. Die kleinen Kapillargefäße
erweitern sich und bilden ein unästhetisch aussehendes
Netz. Dies ist häufig, besonders im Falle, wenn sie am
Gesicht platziert sind, ein ernstzunehmendes kosmetisches
Problem. Die Behandlung beruht auf der Anwendung der sogenannten
Elektrokoalugation bzw. der Gefäßlaser (Argon-, Farb-
oder KTP-Laser), oder eines Instrumentes mit einer sehr
starken Lichteimitation (Photoderm). Die erweiterten Hautblutgefäße
werden durch die Haut mit einer kleinen Nadel punktiert.
Die Nadel ist die Endung eines Fachapparates, welches
Strömungen mit sehr hoher Frequenz herstellt. Die auf
diese Weise ausgelöste Thermoenergie ermöglicht die Verschließung
des Gefäßlichtes. Die Behandlungen werden gewöhnlich bei
Lokalanästhesie mit einer EMLA-Creme durchgeführt. Unmittelbar
nach der Behandlung soll das Gesicht mit feinen Waschmitteln
abgewaschen werden sowie mit einer Antibiotikumsalbe eingecremt.
Die Hautheilung erfolgt in ein paar Tagen. Die geringfügigen
Punktnarben, die danach, anfänglich sehr deutlich zu sehen
sind, werden mit der Zeit verschwinden. Im Falle wenn
die Gefäßänderungen auf größeren Flächen platziert sind,
ist manchmal erforderlich, die Behandlung in 2- bis 3-wöchigen
Zeitabständen zu wiederholen. |
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Der Patient braucht gewöhnlich nicht krankgeschrieben
werden. |
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| Korrekturen mit sogenannten Füllstoffen
Unter dem Begriff „Füllstoffe“ versteht man Präparate
biologischer oder künstlicher Herkunft, die in der Form
von intradermalen oder subdermalen Spritzen eingeführt
werden. Die Indikationen zu solcher Art Behandlungen sind
meistens tiefe Narben nach Akne und Verletzungen, geringfügige
Falten, insbesondere zwischen den Augenbrauen, bei den
Augenliedern und bei den zu schmalen Lippen, sowie ein
zu kleiner Mund. Ein klassisches Beispiel solches Mittels
aus dieser Gruppe ist das Viehkollagen. Je nach dem Art
der zu füllenden Stelle und je nach der Art des Füllstoffes
hält das Effekt 6 bis 24 Monate lang, danach soll die
Behandlung wiederholt werden. Die neueren Mittel, die
vergleichbare Dauerzeit der Effekte haben, werden auf
Grundlage der Hylaursäure hergestellt. Damit die Ergebnisse
besser werden als die bei der Anwendung von Kollagen-
bzw. Hylaurmitteln, werden heute auch Kunststoffe verwendet,
die sich hauptsächlich auf der Acrylbasis stützen. Sie
treten in Form kleiner, nicht verschiebbaren und nicht
aufsaugbaren Moleküle oder eines Acrylhydrogels auf. Es
ist auch möglich, als Füllstoff das eigene Fettgewebe
zu verwenden. Nachdem die Füllstoffe intradermal oder
subdermal unter die Haut eingeführt werden, wird die Haut
mit einer Anthibiotikumsalbe eingeschmiert. In den ersten
Tagen soll das Gesicht mit feinen Waschmittel abgewaschen
werden, und danach mit dieser Salbe eingeschmiert werden.
Zwei bis drei Tage lang kann eine Schwellung auftreten.
Nach drei Tagen kann Make-up aufgetan werden. |
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Normalerweise ist es nicht erforderlich,
die Arbeit zu unterbrechen. |
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| Peeling (chemische Hautabschlieferung)
Peeling ist eine kontrollierte Hautabschlieferung infolge
der Wirkung bestimmter Substanzen chemischer oder biologischer
Herkunft. Man unterscheidet Oberflächenpeeling, wo die
Eingriffstiefe nur oberflächlich ist und hauptsächlich
in Kostmethiksalons durchgeführt wird, und Tieffpeeling,
der nur von einem Arzt durchzuführen ist. Zu den am häufigsten
angewandten Mitteln gehören: Trichloroazetansäure, Resolzinolsäure,
Salizylsäure, Karbolsäure, Alphahydrosäuren (Fruchtsäuren),
asiatisches Peeling sowie viele andere Fertigmittel. Die
Tiefpeelings hinterlassen langhaltige Effekte der Hautglättung
und Stärkung der Gesichtshaut, reduzieren geringfügige
Fältchen und Verfärbungen. Die Resultate hängen u.a. von
der Art und der Verdickung der subepidermaler Kollagenschicht
in der Lederhaut, sowie von der Reduzierung der Anzahl
der Farbzellen in der Oberhaut ab. Das Peeling ist auch
eine hervorragende Ergänzung der Schönheitsoperationen
des Gesichts und der Augenlieder. Bei seiner Hilfe können
kleine Fältchen bei den Augen, beim Mund oder auf der
Stirn reduziert werden, die durch die chirurgischen Methoden
schwer zu beseitigen sind. Die Peelings umfassen das ganze
Gesicht oder nur bestimmte Gesichtspartien-bei dem Mund,
bei den Augen sowie zwischen der Augenbrauen und der Nasenwurzel.
Bei den tiefeingreifenden Peelings werden die Behandlungen
bei Narkose oder bei sog. Sedierung durchgeführt. Es ist
zu erwarten, dass die Haut in der nächsten Tagen nach
der Behandlung sehr brennen wird. Ein unkomfortables Gefühl
kann auch mit einem Erguss sowie mit der Bildung und Abschuppung
der oberflächlichen Krusten verbunden sein. Nach ca. 7
Tagen, nach ihrer Abtrennung ist die regenerierte Haut
zu sehen. Erstmals ist diese Haut vertrocknet und sehr
gegen kleine Schürfungen sowie Belichtung sehr empfindlich.
Die Haut ist mit feinen Waschmitteln abzuwaschen und mit
Feuchtigkeitscremes zu behandeln. Einige Wochen lang kann
eine Verrötung der Haut halten, die in seltenen Fällen
bis mehrere Monate reicht. Mindestens ein halbes Jahr
soll die Belichtung vermieden werden. Es sollten die vor
UVA und UVB schützenden Präparate verwendet werden. |
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Eine mittlere Zeit der Abwesenheit am Arbeitsplatz
beträgt im Falle einer tiefen Hautabschlieferung 10 Tage,
bei Peelings mit mittlerer Eingriffstiefe-5 bis 7 Tage.
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| Tumore der Haut
und der Unterhaut Bei vielen Menschen treten
vielfältige Hauttumore (Pigmentmale, Talgpigallen, Fibrome,
Xantome, Schwielen) sowie Tumore der Unterhaut (Grützbeutel,
Fettgeschwülste) auf. Die meisten derart Hautveränderungen
bilden noch keine Behandlungsindikation. Sollten sie jedoch
die Patienten aus kosmetischen oder funktionellen Gründen
stören, oder sind sie onkologisch verdächtigt, sollten
entfernt werden. Die Haut-und Unterhauttumore können
chirurgisch ausgeschnitten werden. Die nach dem Ausschnitt
entstandenen kleinen Hautschaden werden KL```=)gewöhnlich
mit Nähten verschlossen. Die Narben haben normalerweise
die Liniengestalt. Auch die Unterhauttumore werden durch
Linienausschnitte entfernt, die kleinen Verletzungen dagegen
werden mit feinen Nähten vernäht. Die Verbände werden
gewöhnlich eine Woche lang getragen. Nach einer Woche
werden ebenfalls die Nähte entfernt. Bei den nicht bösartigen
Veränderungen, die keinen Krebsverdacht erwecken, ist
die Behandlung mit chirurgischem Laser angebracht, die
sogenannte Abdämpfung der Gewebe. Die nach dem Laser verbliebenen
Spuren sind an manchen Stellen weniger zu sehen als die
nach der chirurgischen Behandlung. Wurden die Tumore mit
Laser abgedämpft, sollte die gebildete Kruste solange
mit Salizylspiritus abgewaschen werden, bis sie abfällt.
Die Kruste fällt normalerweise nach einer bis zwei Wochen
ab, wonach eine runde flache Narbe bleibt. Um die besten
Resultate zu erreichen, empfehlt es sich, nach der Heilung
die Narben mit Spezialmitteln zu behandeln, die meistens
einen Zwiebelextrakt enthalten.
Systematische, starke Einreibung von Salben bzw. Cremes
in die Narben, sogar ein Jahr nach der Behandlung, verbessert
im wesentlichen ihr Aussehen. Oftmals, z.B. im Falle
der gereizten Pigmentale soll eine Mikroskopuntersuchung,
histologische Untersuchung des entnommenen Gewebes durchgeführt
werden.
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Nach den Behandlungen der Entfernung von
kleinen Haut- und Unterhauttumoren ist manchmal eine Arbeitspause
von ein paar Tagen erforderlich. |
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